Edelbrände

Unter dem Motto »je ausgefallener, desto besser« stellen wir uns jeder Herausforderung und verarbeiten in schonender Handarbeit und mit handwerklichem Können heimisches Wildobst, wie Mispeln, Speierlinge oder Kornelkirschen zu hochprozentigen Spezialitäten. Neben den »Traditionellen« Williams-Christ, Kirsch- oder Mirabellenwasser ernten wir auf den Streuobstwiesen auch alte Birnen- und Apfelsorten. Unter ihnen finden sich mit dem Stuttgarter Gaishirtle oder der Gewürzluike auch fast vergessene Sorten, die für die Region typisch waren und von uns sortenrein destilliert werden.

Birnenbrände


Gelbmöstler

Birnenbrand »Gelbmöstler«


Diese beliebte Mostbirnensorte wird in der Schweiz seit 1800 angebaut. Ihren Namen verdankt sie den strohgelben Früchten, die ab Ende September reif sind. An ihnen kann man die hohen, mächtigen Bäume in den Streuobstwiesen schon von weitem erkennen. Ihr hoher Gerbststoffgehalt führt zu einer raschen Klärung des Saftes. Die süßlich-säuerlich schmeckenden Früchte ergeben ein intensives, komplexes Birnendestillat mit einer typischen lieblichen Charakteristik und einem leicht herben Abgang.


Palmischbirne

Birnenbrand »Palmischbirne«


Diese typische schwäbische Mostbirne konnte man früher häufig auf den Streuobstwiesen im Schwäbischen Raum antreffen. Sie ist nur für eine kurze Zeit lagerfähig, besticht dafür mit einem einzigartigen Geschmack. Das Ergebnis: ein Birnendestillat mit süß-herben, würzigen Noten. 


Palmischbirne

Williams Christ Birnenbrand »Selection«


Die Königin unter den Birnen begeistert von jeher alle Liebhaber feiner Obstbrände. Ausschließlich die vollreifen Birnen werden nach jedem Erntedurchgang zur Nachreifung einzeln in Kisten gelegt. Nach mehreren Tagen werden die Birnen noch einmal sorgfältig selektiert, alle Fruchtstiele entfernt und  schonend vergärt. So entfaltet sich das markante, typische Aroma der Williams Birne – würzig-duftig in der Nase und fruchtig am Gaumen.


Palmischbirne

Birnenbrand »Doppeltes Birnchen«


Wir nehmen die Birne doppelt und setzen unseren Birnenbrand mit frischen, aromatischen Birnen an. Dieser Fruchtauszug ruht dann für einige Wochen, damit die Birnen ihr volles Aroma abgeben können. Anschließend wird er erneut destilliert, um ein feines Destillat mit einem intensiven Birnenaroma zu erhalten.


Apfelbrände


Klarapfel

Apfelbrand »Klarapfel«


Die hellgrün gefärbten Äpfel kann man schon ab Mitte Juli geniessen. Damit ist er einer der ersten, der mit seinem angenehmen Geruch zum »Reinbeissen« lecker schmeckt. Seine erfrischenden, säuerlichen Komponenten verleihen dem feinen Destillat seinen typischen Apfel-Charakter.


Goldparmäne

Apfelbrand »Goldparmäne«


Die Goldparmäne gehört zu den ältesten Apfelsorten, die schon vor 1700 in Frankreich entdeckt wurden. Sie galt über Jahrhunderte als eine der besten Tafelobstsorten und trug zurecht die Bezeichnung Reine de Reinettes (Königin der Renetten). Als »King of the Pippins« wurde sie im 18. Jahrhundert nach England importiert, wo sie heute noch als Dessertapfel und für die Saft- und Cider-Herstellung verwendet wird. Die säurearmen, süßfruchtig schmeckenden Früchte ergeben ein ausgewogenes Destillat mit leicht nussigen Aromen.


Gewürzluiken

Apfelbrand »Gewürzluiken«


Das Hauptverbreitungsgebiet sind die Weinbaugebiete Württembergs. In den Streuobstwiesen der Randlagen findet man den Baum auch heute noch. Die Luiken vereinen die vielfältigen, saftigen Aromen der Apfelfamilie und spiegeln sich im Destillat harmonisch wieder. In der Küche werden die vollreifen, würzig-duftenden Äpfel pur oder als Kompott genossen.