Walk on the Wild Side


Die »Wilden« aus dem Süden haben es uns angetan. Wie es sich gehört, machen es uns die Wildfrüchte nicht immer leicht. Sie wachsen in verwunschenen Hecken neben anderen dornigen Vertretern oder benötigen Frost bevor sie geerntet werden können. Wir trotzen Kälte und Dornen, um die aromatischen Früchte der Mispeln, Schlehen oder des Holunders zu ergattern, stürzen uns ins Unterholz und jagen dem verheißungsvollen Erntegut nach.

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Mispelbrand


Unser Liebhaber-Brand, der mit einer frischen Fruchtnote und nussigen Anklängen an Dörrbirnen und Rosen erinnert ist eine echte Rarität. Die Mispel (Mespilus germanica) ist eine ganz aussergewöhnliche, wunderbare Frucht, die vor allem im Mittelalter weit verbreitet war und bereits von Plinius dem Älteren erwähnt wurde. Als kleine »Diva«, die zur Familie der Rosengewächse gehört, fordert sie bei der Ernte und der Verarbeitung viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit bevor sie ihre typischen, einzigartigen Aromen entfaltet. Geerntet wird nach dem ersten Frost, wenn die Früchte anfangen weich zu werden. Die besten Früchte werden dann auf Strohschichten gelegt, wo sie für einige Wochen nachreifen (fermentieren) bevor wir sie weiterverarbeiten können. 


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Holunderbrand


Bei unserem Holunderbrand geht es ums Ganze. Wir setzen den vollreifen Holunderbeeren beim Destillieren Holunderblüten zu und erhalten so eine harmonische Komposition von milden herbalen und floralen Aromen mit einem Hauch Zartbitterschokolade, die den gesamten Lebenszyklus des Holunders abbildet.


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Schlehengeist


Fleißarbeit im Winter – nach den ersten Frösten wagen wir uns in die wilden Schlehenhecken und machen wie im Vorjahr (als wüssten wir es nicht besser) eine vollkommen überraschend dornige Erfahrung. Die mühsame Ernte der vollaromatischen Schlehenfrüchte wird jedoch mit einem aussergewöhnlichen Wildostdestillat belohnt. So erwartet den Geniesser ein wild-fruchtiges Destillat mit feinwürzigen süßlichen Marzipan-Noten.


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Quittenbrand


Die Quitte erfreut sich vor allem als Saft oder Quittengelee größter Beliebtheit. Kein Wunder also, dass auch die Fangemeinde intensiv-fruchtiger Quittenbrände immer größer wird. Für unseren Quittenbrand ernten wir auf den angrenzenden Streuobstwiesen die aromatische Konstantinopler Apfelquitte. Diese, inzwischen rare Frucht entfaltet besonders in sonnigen und geschützten Lagen ihren wunderbaren Duft . So überzeugt sie mit ihrem fruchtigen Aroma und einer feinen Citrusnote im Abgang.


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Johannisbeergeist


Mit seinem feinen Cassis-Bukett und der köstlichen Intensität der Schwarzen Johannisbeere bietet er ein unverwechselbares Aroma. Bei all seiner rassigen Kraft ist er elegant, weich und mild im Abgang. Die aromatische Fülle bleibt lange erhalten – ganz so, wie wir Schwarze Johannisbeeren kennen und lieben.


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Himbeergeist


Nicht nur zum Naschen der herrlichen Früchte lohnt sie bei der Himbeere ein Ausflug in die Botanik. Oder wussten Sie, dass es sich bei dieser Beere gar nicht um eine solche handelt, sondern um eine Sammelsteinfrucht – wodurch sie natürlich nicht weniger lecker schmeckt. Ob Beere oder nicht, wer das Erlebnis eines tollen Fruchtaromas in einem vollen, weichen Destillat erleben möchte, der greife zum Himbeergeist. 


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Tresterbrand


Für unseren Tresterbrand verwenden wir aromatische Traubensorten, wie Gewürztraminer oder Muskattrollinger. Durch den eigenen Weinanbau können wir den Trester nach dem Abpressen sofort weiterverarbeiten, was für die Ausprägung eines typischen, reinen Aromas unverzichtbar ist. Ungezuckert wird der Tresterbrand immer auch seinen eigenwilligen, etwas ungestümen Charakter zeigen. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise zur deutschen Variante des Grappas.


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Honigbrand


Statt es auf dem Frühstücksbrötchen zu geniessen, haben wir das »Bienen-Diebesgut« vergoren und schonend destilliert. Heraus gekommen ist ein feiner Honigbrand, der mit seinen milden Aromen den Gaumen umschmeichelt.